GGesund und fit um helfen zu können

Zum Tragen von (umluftunabhängigen) Atemschutzgeräten ist in Österreich eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nötig. Diese ist für drei Jahre, bei über 50-jährigen nur ein Jahr, gültig und muss dementsprechend regelmäßig wiederholt werden. Hierbei wird getestet, ob die Person die nötige körperliche Verfassung zum Tragen von schwerem Atemschutz mitbringt.

Mindestanforderung


Mindestanforderung:
  • Alter 18 Jahre
  • Unauffälliger körperlicher Status mit normaler Funktion und Beweglichkeit der Gliedmaßen (Hebe- und Trageleistung von mind. 40 kg.)
  • Unauffälliger Herz-Lungen-Befund
  • Freisein von Asthma und Allergien
  • Normale psychische Belastbarkeit und Reaktionsfähigkeit (frei von Süchten (Alkohol, Drogen, Psychopharmaka)).
  • Freisein von anfallsartigen Bewußtseinsstörungen (Epilepsie)

Untauglichkeitsgründe

Untauglichkeitsgründe:
  • Größe: unter 166 cm
  • Gewicht: Abweichung von mehr als – 20 % oder mehr als + 25 % vom Sollgewicht (Sollgewicht = Körpergröße in cm - 100) Eintragung unter EZ
  • Sehleistung: unter 50% / 25% ohne Sehhilfe: ein Auge < 50%, und /oder anderes < 25% Sehleistung = WZ 2c
  • (tauglich mit Sehhilfe (Maskenbrille oder Kontaktlinsen)) mit Sehhilfe: ein Auge < 50%, und /oder anderes < 25% Sehleistung = WZ 3 einäugige: wenn Sehleistung <80%
  • Sehhilfen, die den Maskendichtsitz gefährden
  • Farbenblindheit
  • Hörleistung: unter 6 m Konversationssprache; Hörgeräte; Trommelfellperforation (Untersuchung nur bei Verdacht)
  • Hernien
  • Weiters: schwerer Sprachfehler, chronisch behinderte Nasenatmung, lockere Zähne, lockerer Zahnersatz,
  • Vollbart, chronische Hautleiden (z.B.. stärkere Gesichtsakne), insulinpflichtiger Diabetes mellitus.
  • Die übrigen Parameter werden nach Ermessen des Untersuchers beurteilt.

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Ärzteliste für Atemschutzuntersuchungen