Erhöhte Waldbrandgefahr – Feuerwehren sind gerüstet

Aufgrund der trockenen und heißen Witterung der vergangenen Tage sowie der Prognosen für anhaltend trockenes und heißes Wetter besteht derzeit in Vorarlberg erhöhte Waldbrandgefahr. Der Landesfeuerwehrverband hat in den letzten drei Jahren intensiv in die Ausrüstung für die Waldbrandbekämpfung investiert.

Insgesamt wurden in den Jahren 2024 und 2025 über 720.000 Euro in Spezialgeräte, Ausrüstung und Ausbildungen für die zwei Stützpunkte für die bodengebundene Waldbrandbekämpfung investiert.

Der Stützpunkt „Süd“ wird von den Feuerwehren Bings-Stallehr und Bürs betrieben und für den Stützpunkt „Nord“ ist die Feuerwehr Bezau verantwortlich. In den letzten zwei Jahren wurden die Mitglieder dieser drei Feuerwehren intensiv auf dieses Thema ausgebildet und mit Schutzausrüstung sowie Spezialgeräten – mobile Löschwasserbehälter, Pumpen, Schanzwerkzeuge, usw. – ausgestattet.

Neben der Waldbrandbekämpfung ist die Verhinderung von Waldbränden ein zentrales Thema. Daher bitten wir die Bevölkerung um größte Vorsicht!

Wichtige Verhaltensregeln:

  • Kein Feuer im Wald und in Waldnähe
  • Kein Feuer in Schilf- und Uferzonen
  • Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände wie Zündhölzer, Zigaretten usw. wegwerfen
  • Sorgsamer Umgang mit offenem Feuer beim Grillen sowie bei Lagerfeuern

Bei Rauchentwicklung oder Verdacht auf einen Brand ist umgehend der Notruf 122 zu verständigen.

„Die Investition in die Waldbrandausrüstung hat sich als wichtig und wirkungsvoll erwiesen. Dank der speziellen Ausrüstung und der damit verbundenen schnelleren Einsatzbereitschaft konnten die durch Blitzeinschläge verursachten Waldbrände rasch lokalisiert und effizient bekämpft werden. Dadurch wurde eine Ausbreitung der Brände verhindert und größerer Schaden für Natur, Infrastruktur und Bevölkerung erfolgreich abgewendet. Diese Entwicklung bestätigt die Wichtigkeit vorausschauender Investitionen in den Katastrophenschutz und unterstreicht den hohen Nutzen der getroffenen Maßnahmen.“, sagt Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle.