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Sy Di
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5.511 Feuerwehreinsätze im Jahr 2025 – 131 weniger als im Jahr 2024
davon 40% Brandeinsätze und 60% technische Einsätze

15x pro Tag im Jahr 2025 Alarm für die 6.748 freiwilligen aktiven Feuerwehrleute
ca. 3,7 MIO Euro an „freiwilliger Einsatzdienstleistung“
13 freiwillige Feuerwehrleute im Durchschnitt pro Einsatz
rund 1 ½ Stunden dauert im Schnitt ein Feuerwehreinsatz

„Die Bilanz 2025 zeigt in etwa dieselben Einsatzzahlen wie im Vorjahr. Lediglich 131-mal mussten die Vorarlberger Feuerwehren weniger ausrücken als im Jahr 2024.

Aus dem Berichtsjahr 2025 ist der Monat August beispielgebend für die vielen routinemäßigen Feuerwehreinsätze.
Am 7. sowie 9. August kam es zu einem Wohnungsbrand, bei dem mit Bedauern jeweils ein Todesopfer zu beklagen ist. Diese Tatsache schmerzt alle Feuerwehrleute sehr, konnten sie doch trotz raschem und oft gefährlichem Einsatz leider nicht mehr helfen. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Familien und den Angehörigen der Brandopfer.

Am 7. August kam es bei einem Entsorgungsunternehmen zu einem Großbrand in der Papiersortierhalle. Bei diesem Ereignis waren über 300 Feuerwehrleute und 12 Feuerwehren im Einsatz. In Lauterach standen am 19. August gleich drei Wohngebäude in Brand. Aufgrund der dichten Bauweise und der rasanten Brandausbreitung griffen die Flammen innerhalb kürzester Zeit auf benachbarte Objekte über. Bei diesem Einsatz konnten zwei Personen sowie zehn Tiere gerettet werden.

„Ich bin froh und dankbar dafür, dass sich unsere Feuerwehrleute durch fortlaufende Aus- und Weiterbildung im Feuerwehrausbildungszentrum (FAZ) in Feldkirch auf derartige Brandereignisse vorbereiten. Neben einer sehr guten technischen Ausrüstung ist das Personal von entscheidender Bedeutung, damit Großbrände erfolgreich bekämpft werden können“, zieht Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle eine positive Bilanz.

Für uns ein Grund mehr, unseren Aufruf jährlich zu wiederholen: „Brandereignisse nicht unterschätzen“. Wenn es brennt, sofort den Feuerwehrnotruf 122 wählen und sich in Sicherheit bringen!

„Nicht nur Feuerwehreinsätze sind in der Bilanz 2025 von Bedeutung. Vom zeitlichen Gesamtaufwand verursachen diese rund 20 bis 30%, der überwiegende Aufwand an Zeit investieren die Feuerwehren
in Ausbildung, Technische Ausrüstung – deren Wartung sowie Verwaltungsaufgaben“, nimmt der Landesfeuerwehrinspektor auch Bezug auf diese wichtigen Aufgaben.

Ohne diese Grundlagenarbeit der Feuerwehren wäre es nicht möglich, die Qualität an Sicherheit und Schutz für in Not geratene Bevölkerung anzubieten.

Neben den Feuerwehrleuten ist auch die Bevölkerung ein wesentlicher Baustein für die Qualität im Bereich der Sicherheit. Eine rasche Alarmierung und Zivilcourage ist ganz entscheidend für den Einsatzerfolg und diese wichtigen Bausteine kann die Bevölkerung liefern. So erreichen wir gemeinsam unser Ziel Menschenleben retten und größeren Schaden verhindern.

„Allen, die einen Beitrag für ein sicheres Land Vorarlberg leisten, gilt mein aufrichtiger Dank. Denn diese Leistungen, egal in welcher Form und Ausprägung, sind für mich nicht selbstverständlich“, schließt Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle seine Ausführungen zur Jahresbilanz 2025.

In Geldwert dargestellt weisen allein die Einsatzstunden – somit reine Personalkosten - einen Wert von rund 3,7 MIO EURO aus (gerechnet mit einem Stundenlohn von EURO 40,--).

Die Statistik im Detail (in Klammer die Vergleichszahlen des Vorjahres):

Brandeinsätze
Die Gesamtsumme von 2209 (2266) Brandeinsätzen ergibt sich aus
den 1128 (1042) tatsächlichen Bränden
294 (364) Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen (das sind Alarme aufgrund technischer Probleme von Brandmeldeanlagen)
681 (763) Täuschungsalarmen (das sind Alarme bei denen die Brandmeldeanlagen infolge anderer Einwirkungen als Brandrauch ausgelöst haben)
18 (28) böswilligen Alarmen (das sind Alarmierungen, die infolge einer missbräuchlichen Verwendung des Notrufes ausgelöst wurden)
84 (29) Fehlalarmen (das sind Alarmierungen bei denen sich die Notrufmeldung im Nachhinein als Fehlalarmierung herausgestellt hat)

Technische Einsätze
3285 (3385) Technische Einsätze im Jahr 2025, das sind um 100 technische Einsätze weniger als 2024.

 

Landesweite Einführung von rescueTABLET

Die Landeswarnzentrale Vorarlberg führt im Auftrag des Amtes der Vorarlberger Landesregierung für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Land das Einsatz- und Informationssystem rescueTABLET ein und ersetzt damit das bisher genutzte Lage-Informationssystem (LIS). Mit dieser Entscheidung legt das Land die Grundlage für eine moderne, einheitliche und zukunftsfähige digitale Unterstützung der Einsatzkräfte in Vorarlberg.

Im Rahmen eines gemeinsamen Anforderungsprozesses mit den beteiligten Organisationen wurden die fachlichen und technischen Bedürfnisse in diesem Jahr präzise definiert und darauf basierend rescueTABLET als Nachfolgesystem ausgewählt. Die Lösung wird so angepasst, dass die bewährten Funktionen des bisherigen LIS erhalten bleiben und zugleich neue Möglichkeiten der digitalen Einsatzführung genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem eine durchgängige Lage- und Einsatzdokumentation, die mobile Nutzung an der Einsatzstelle sowie eine verbesserte Übersicht über verfügbare Kräfte und Mittel.

Insgesamt werden 144 Feuerwehren, 10 Rettungsorganisationen, 32 Ortsstellen der Bergrettung, 8 Einheiten der Wasserrettung sowie verschiedene Behörden und weitere Organisationen an rescueTABLET angebunden. Herzstück des Projekts ist die bidirektionale Anbindung an das zentrale Leitsystem der Landeswarnzentrale Vorarlberg. Auf dieser technischen Basis begann im Quartal 4/2025 die Umsetzung, die ersten Organisationseinheiten sollen im Laufe des Jahres 2026 in den operativen Betrieb gehen. Anschließend erfolgt der Roll-out sukzessive auf alle beteiligten Organisationen im gesamten Landesgebiet.

Ziel der Einführung von rescueTABLET ist die umfassende Erneuerung der bisherigen Systemlandschaft, die konsequente Digitalisierung der Einsatz- und Rettungskräfte im Land Vorarlberg sowie die nachhaltige Sicherstellung hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandards im Hilfs- und Rettungswesen. Durch die zentrale Plattform werden Abläufe vereinheitlicht, Informationswege verkürzt und die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfs- und Rettungskräfte weiter gestärkt. Die Einsatzkoordination soll dadurch effizienter und transparenter werden, um auch künftig den hohen Anforderungen im Hilfs- und Rettungswesen gerecht zu werden. Mit der Plattform steht ein zentrales Instrument für die optimale Lageübersicht über das ganze Bundesland und alle BOS zur Verfügung.

„Mit rescueTABLET erhält Vorarlberg eine moderne, BOS-übergreifende Lösung, die die tägliche Arbeit der Einsatzkräfte spürbar unterstützen wird – von der Alarmierung über die Lageführung bis zur Nachbereitung. Besonders wichtig ist dabei, dass alle Organisationen auf einer gemeinsamen Plattform arbeiten: Ein einheitliches Einsatzprotokoll und ein durchgängiges, gemeinsames Lagebild sorgen dafür, dass jede BOS jederzeit denselben aktuellen Informationsstand hat und Entscheidungen rascher, koordinierter und nachvollziehbar getroffen werden können“, sagt Philipp Bachmann von der LWZ. „Die enge Zusammenarbeit mit der Landeswarnzentrale Vorarlberg und den beteiligten Organisationen stellt sicher, dass das System optimal auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten ist und langfristig mit den Anforderungen wachsen kann“, ergänzt Patrick Reichel, Geschäftsführer der rescueTABLET GmbH, abschließend.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:
rescueTABLET GmbH

 
 

4949 Teilnehmer:innen erreichten das höchste Feuerwehrjugend Leistungsabzeichen

Am Samstag, 22. November 2025 fand die 12. Feuerwehrjugend Leistungsprüfung in Gold im Feuerwehrausbildungszentrum in Feldkirch statt.

49 Jugendliche aus Vorarlberg haben erfolgreich am Bewerb teilgenommen. Bei der Leistungsprüfung in Gold sind verschiedene Aufgabenstellungen in einer vorgegebenen Zeit richtig durchzuführen:

  • Brandeinsatz (aufgeteilt in drei Aufgaben):
    • Geräte für den Brandeinsatz richtig zuordnen
    • Kuppeln von Saugschläuchen bis zur Pumpe
    • eine Angriffsleitung im Trupp vorbereiten und das Strahlrohr zum Aufziehen vorbereiten
  • Technischer Einsatz (aufgeteilt in zwei Aufgaben):
    • Geräte für den technischen Einsatz richtig zuordnen
    • Unfallstelle absichern
  • Erste Hilfe
  • Planspiele – die Gruppe im Einsatz
  • Theoretische Fragen – aus 40 Fragen sind zehn zu beantworten

Bewerbsleiter Stefan Goossens sorgte mit den 22 Bewertern für einen reibungslosen Ablauf.

Bei der Siegerehrung, bei der alle 49 Jugendlichen das höchste Leistungsabzeichen entgegennehmen konnten, waren zahlreiche Ehrengäste anwesend. Der Landesjugendreferent aus Vorarlberg Oliver Berger überreichte gemeinsam mit Landeshauptmann Markus Wallner und Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle die goldenen Abzeichen. Die Bezirksfeuerwehrinspektoren und zahlreiche Kommandanten gratulierten den Jugendlichen zu ihrem Erfolg.
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Bilder: © Bernd Hofmeister

2025 Jahrbuch 02Das Jahrbuch "ÖSTERREICHS FEUERWEHREN 2025" ist ab sofort am Empfang des Landesfeuerwehrverbandes erhältlich.

Das Buch kostet € 12,00 

Gerne schicken wir das Buch auch zu (Versandkosten werden verrechnet). Bestellungen unter:  
Solange der Vorrat reicht.








Oesterreichs Feuerwehren 2025 Cover2025 Jahrbuch 01Oesterreichs Feuerwehren 2025 IVZ

Am 30. Oktober ist Erich Längle, Verbandsehrenmitglied, mit 83 Jahren verstorben.

Wir nehmen Abschied von einem engagierten Feuerwehrmann, der über neun Jahre die Betriebsfeuerwehren in der Verbandsleitung vertreten hat.
Erich Längle trat 1977 der Betriebsfeuerwehr Kunert GmbH bei und war von 1983 bis 2002 Kommandant.

Für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen wurden ihm die Verdienstkreuze in Bronze und Silber verliehen. Die Vorarlberger Feuerwehren trauern um einen Kameraden, der sich mit großem Engagement für das Feuerwehrwesen eingesetzt hat.

Die Verbandsleitung, die Mitarbeitenden des Landesfeuerwehrverbandes und die Vorarlberger Feuerwehren sprechen der Familie ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

Wir werden Erich stets ein ehrendes Andenken bewahren.

pdfTodesanzeige

Klein, fein und voller Wertschätzung: Ein Dankeabend für Feuerwehrfunktionäre

 

Alle drei Jahre finden in Vorarlberg die Wahlen der Feuerwehrkommandanten statt. Dabei übernehmen neue Funktionäre verantwortungsvolle Führungsaufgaben, während andere ihr Amt zurücklegen. Um diesen besonderen Moment zu würdigen, veranstaltete der Landesfeuerwehrverband am 23. Oktober einen Dankeabend im Landesfeuerwehrverband – eine kameradschaftliche Feier im Zeichen der Anerkennung und des Dankes.

„Mit diesem Dankeabend möchten wir öffentlich all jenen Feuerwehrleuten danken, die bereit sind, freiwillig Führungsverantwortung zu übernehmen“, betonte Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle in seiner Ansprache. „Es ist nicht selbstverständlich, geeignete Kandidaten für das Amt des Feuerwehrkommandanten zu finden. Die Verantwortung für das Personal, die Ausbildung und die Ausrüstung ist groß – und dennoch gelingt es uns, diesen Wechsel alle drei Jahre erfolgreich zu gestalten. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Auch Landesrat Christian Gantner würdigte das Engagement der Feuerwehrführungskräfte: „Es ist beeindruckend, wie viel Zeit und Herzblut unsere Feuerwehrfunktionäre in ihrer Freizeit investieren. Dieses Engagement verdient nicht nur Dank, sondern auch passende Rahmenbedingungen.“

Neben dem offiziellen Teil sorgte Kabarettist Markus Linder mit musikalischem Humor für eine heitere Note. Mit Charme und Schwung begleitete er die neuen Funktionäre auf ihrem Weg in die verantwortungsvollen Aufgaben – ein gelungener Abschluss eines Abends voller Wertschätzung und Gemeinschaft.

Aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums des Landesfeuerwehrverbandes wurden an die Feuerwehrkameraden, die sich mit der Geschichte des Feuerwehrwesens in Vorarlberg auseinandersetzen, eine Erinnerungsmedaille überreicht. So erhielten Mitglieder des Arbeitskreises Feuerwehrgeschichte, des Vereins für Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte und des Feuerwehr-Oldtimervereins Hard diese Auszeichnung.

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