Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle und Bezirksfeuerwehrinspektor Karl-Heinz Beiter gratulierten Martin Zudrell zum 103. Geburtstag.
Martin Zudrell trat am 1. Jänner 1937 in die Feuerwehr Bartholomäberg ein und ist somit seit fast 89 Jahre Mitglied der Feuerwehr Bartholomäberg. Durch sein handwerkliches Geschick als Landwirt, Holzknecht und Älpler war er ein wichtiges und zuverlässiges Mitglied in der Nachkriegszeit. 1982 trat Martin in den Passivstand und war auch in dieser Zeit bei Proben und gesellschaftlichen Anlässen aktiv.
Für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen wurden ihm die Feuerwehrmedaille in Bronze, Silber und Gold sowie Ehrungen für seine 60-, 70- und 80-jährige Mitgliedschaft verliehen. 1987 wurde Martin Zudrell zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Bartholomäberg ernannt. Am 27. Februar 1988 wurde er mit dem Verdienstkreuz in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.
Der Landesfeuerwehrinspektor durfte Martin Zudrell eine Urkunde vom Österreichischen Bundesfeuerwehrverband überreichen – er ist der älteste Feuerwehrmann in Österreich.
Die Mitglieder der Vorarlberger Feuerwehren gratulieren Martin recht herzlich zu seinem hohen Geburtstag und wünschen ihm viel Gesundheit!![]()
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Technische Rettung auf höchstem Niveau: TRT 2025 in Götzis
Götzis – Am 10. und 11. Oktober 2025 fand auf dem Gelände des Wertstoffsammelzentrums der Loacker Recycling GmbH in Götzis das Technical Rescue Training (TRT) statt.
Rund 60 Teilnehmer aus den 28 Stützpunktfeuerwehren für technische Rettung in Vorarlberg nahmen an dieser intensiven Fortbildungsveranstaltung teil, die alle drei Jahre durchgeführt wird.
Insgesamt sechs praxisnahe Stationen boten den Feuerwehrkräften die Möglichkeit, unter realitätsnahen Bedingungen Rettungstechniken bei Verkehrsunfällen zu erproben und zu vertiefen. Dabei wurden Fahrzeuge in Dach- bzw. Seitenlage sowie in besonders schwierigen Positionen erkundet und unter Anleitung erfahrener Trainer von Weber Rescue systematisch bearbeitet. Ziel war es, die Handhabung hydraulischer Rettungsgeräte zu perfektionieren und die Effizienz im Einsatzfall zu steigern.
Ein weiterer Schwerpunkt des Trainings war das Thema Elektromobilität. Die Teilnehmer erhielten ein umfassendes Update zu den Herausforderungen und Besonderheiten bei Einsätzen mit Elektrofahrzeugen – ein zunehmend wichtiger Aspekt im Feuerwehralltag.
„Diese Veranstaltung dient der Qualitätssicherung und der Multiplikatorenschulung“, erklärt Wolfgang Burtscher, Leiter des Feuerwehrausbildungszentrums Vorarlberg. „Durch die gleichzeitige Schulung aller Ausbildungsverantwortlichen stellen wir sicher, dass der hohe Ausbildungsstand erhalten bleibt und ein einheitlicher Wissensstand in den Feuerwehren gewährleistet ist.“
Rund 30 Fahrzeuge wurden im Rahmen des Trainings unter fachkundiger Anleitung zerschnitten und analysiert – ein eindrucksvoller Beleg für die praxisorientierte Ausbildung, die den Teilnehmern geboten wurde.
Das TRT 2025 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig regelmäßige und realitätsnahe Schulungen für die technische Rettung sind – nicht nur zur Erhaltung der Einsatzfähigkeit, sondern auch zur Sicherheit der Einsatzkräfte und der zu rettenden Personen.![]()
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Jeder Brandtote ist einer zu viel!
Wie gut ist Österreich vor Wohnungsbränden geschützt?
Am 13. Oktober wird heuer der bundesweite Tag des Rauchwarnmelders begangen. Ei Electronics hat dies zum Anlass genommen, um die Ausstattung Österreichs Wohnbauten mit den elektronischen Lebensrettern zu hinterfragen. Um es kurz zu machen: Es gibt noch Luft nach oben, nur jeder Zweite verfügt über Rauchwarnmelder in seinem Zuhause. Und die Feuerwehren spielen bei der Informationsweitergabe eine wesentliche Rolle.
Nachdem Ei Electronics im Jahr 2021 eine umfangreiche Marktstudie über die Verbreitung und Akzeptanz von Rauchwarnmeldern veröffentlichte, wollte man nun wissen, ob sich in der Zwischenzeit etwas geändert hat. Das Ergebnis der repräsentativen Umfrage* zeigt, dass mittlerweile 49 Prozent der Befragten über Rauchwarnmelder verfügen – 2021 waren es nur 44 Prozent. Dabei gibt es durchaus Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern, was nicht zuletzt den gesetzlichen Regelungen geschuldet ist. In Österreich besteht generell eine öffentlich-rechtliche Vorschrift zur Installation von Rauchwarnmeldern im Neubau (OIB-Richtlinie 2). Nur im Bundesland Kärnten müssen auch Bestandsgebäude ausgestattet sein. Die TRVB 122 S dient als einfache und verständliche Grundlage für die Feuerwehren, in dem sie aufzeigt, wo Rauchwarnmelder sinnvoll zu installieren sind.
Rauchwarnmelder tauschen nach zehn Jahren
Was den Wissensstand über die Lebensdauer von Rauchwarnmeldern betrifft, zeigt die aktuelle Umfrage eine erfreuliche Entwicklung. Nur noch 7 Prozent (2021: 18%) denken, dass die Geräte unbegrenzt lange benutzt werden können. 62 Prozent hingegen wissen, dass sie nach zehn Jahren ausgetauscht werden müssen (2021: 50%). „Das gilt nicht nur für Melder mit integrierter Batterie. Auch Geräte mit Tauschbatterie sollten gemäß DIN 14676 nach zehn Jahren getauscht werden, da die Detektionskammer ihre technische Zuverlässigkeit verliert“, weiß der Leiter des ÖBFV-Referats 4 – Vorbeugender Brand- und Katastrophenschutz, BFR Martin Mittnecker.
Bei der Frage, wie häufig Rauchwarnmelder im eigenen Zuhause überprüft werden, gibt es jedoch noch Nachholbedarf. Nur jeder Zweite, der über einen Rauchwarnmelder verfügt, überprüft ihn mindestens einmal im Jahr (2021: 62%), jeder Fünfte (2021: 12%) überhaupt nicht. In Niederösterreich und im Burgenland sind es sogar 30%, die ihren Rauchwarnmelder niemals überprüfen.
Aufklären und Bewusstsein schaffen
Der Tag des Rauchwarnmelders, der vom Österreichischen Bundesfeuerwehrverband auf den 13. Oktober gelegt wurde, hat zum Ziel, das Bewusstsein bei der Bevölkerung für den lebensrettenden Nutzen von Rauchwarnmeldern weiter zu schärfen. Solange es nicht in allen Bundesländern Pflicht ist auch die Bestandsbauten auszurüsten, ist Eigeninitiative gefragt. Feuerwehren, Brandschutzunternehmen, Rauchfangkehrer sowie das Elektrohandwerk unterstützen mit diversen Aktivitäten und Aktionen die Aufklärung rund um das Thema Rauchwarnmelder. Diese Fachleute verfügen über das nötige Know-how und können Konsumenten entsprechend kompetent beraten.
Medien und Feuerwehr als Multiplikator
Das dichte Netzwerk der Feuerwehren dient in der Kommunikation als Multiplikator. Mit dieser Aussendung finden Sie ein
Plakat über die wichtigsten Punkte zu Rauchwarnmeldern. Sie können auch unter www.feuerwehr.at/plakate ein eigenes Plakat mit Ihrem Logo erstellen und so die wichtigsten Punkte für die Nutzung von Rauchwarnmeldern Ihren Leserinnen und Lesern bekanntmachen.
Foto: presseteam-ffwrn.at
D ie Termine und Austragungsorte für die Leistungsprüfungen Atemschutz, Branddienst und Technische Hilfeleistung stehen fest. Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen werden wir zeitnah hier veröffentlichen.
Die Termine und Abnahmeorte können in der öffentlichen Liste nachgelesen werden. Die aktuell gültigen Durchführungsrichtlinien sind im syBOS und Portal / Dokumente - Listenauswahl Bewerbe / Leistungsprüfung abgelegt.
Anmeldungen zur Leistungsprüfung sind über syBOS unter Personal / Anmeldung Bewerbe seit 1. September möglich. Im Sinne der veranstaltenden Feuerwehren bitten wir den Anmeldeschluss für die Leistungsprüfungen unbedingt einzuhalten.
Leistungsprüfung Atemschutz:
> Zeitplan für Stufe Gold im FAZ
> Zeitplan ASLP Samstag
> Flyer FW Mellau
Leistungsprüfung Branddienst:
> Zeitplan BDLP Hittisau
> Lageplan BDLP Hittisau
> Zeitplan BDLP Silbertal
> Lageplan Silbertal
Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung:
Wir wünschen allen teilnehmenden Gruppen bzw. Trupps eine gute Vorbereitung und viel Erfolg bei der jeweiligen Leistungsprüfung.
Feuerwehr unter Spannung - Bist Du bereit für den Ernstfall?
Seit 2024 gibt es das ÖBFV Infoblatt „PHOTOVOLTAIKANLAGEN UND DEREN SPEICHERANLAGEN – Einsatzmaßnahmen und Erläuterungen“, welches kostenlos im Webshop des ÖBFV zur Verfügung steht.
Im neuen Erklärvideo werden die wichtigsten Fakten und Einsatzgrundsätze, die in diesem Infoblatt zusammengefasst sind, vermittelt.
150 Vorarlberger Feuerwehrleute wurden ausgezeichnet
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