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Ein „Zusammenwachsen der neun Bundesländer“, die „Vereinheitlichung des Ausbildungssystems in Österreich“, eine „Verbesserung der Ausbildung“ sowie eine „bessere Dienstleistung für die Feuerwehren“ erwarten sich die Projektmitglieder und wollen „dem Feuerwehrmann etwas mitgeben, was er in der Wirtschaft brauchen kann“. Die Rede ist von der Zertifizierung der neun österreichischen Feuerwehrschulen, die dieser Tage in die praktische Umsetzungsphase eintritt – mit dem Pilotlehrgang „Gruppenkommandant-NEU“, sprich "Führen I" in der NÖ Landesfeuerwehrschule Tulln.
Gemeinsames Leitbild
Die Grundlage für eine moderne, österreichweit einheitliche Feuerwehrausbildung entstammt dem Leitbild der Landesfeuerwehrschulen. Darin heißt es: „Die Zunahme der Feuerwehraufgaben durch die fortschreitende Technisierung, ein immer größeres Verkehrsaufkommen, die Häufung von Gefahrenpotenzialen in der betrieblichen Produktion sowie Naturkatastrophen erfordern professionelles taktisches, technisches und organisatorisches Wissen sowie dessen Anwendung in der Praxis zur raschen und zielführenden Einsatzbewältigung.“ Die Feuerwehrschulen verstehen sich darin als „professionelle Bildungseinrichtungen, die mit ihren Aus- und Weiterbildungsangeboten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Feuerwehren und deren Mitglieder leisten“.Drei Führungsseminare
Begonnen hat die Zertifizierung im Jahr 2005 mit drei Führungsseminaren in Linz, Eisenstadt und Lebring, in deren Rahmen sich eine Themengruppe mit der „Professionalisierung des Feuerwehr-Ausbildungssystems und Vernetzung mit anderen (Berufsaus)-Bildungssystemen“. Gefordert wurde u.a. ein(e)
Landeskommandanten-Konferenz
Im Jänner 2007 bekannten sich alle Landesfeuerwehrkommandanten zu einem professionelleren Qualitätsmanagement für die Landesfeuerwehrschulen und forderten:
Jedoch mit der Einschränkung, die Ausbildung der Feuerwehrmitglieder dürfe nicht umfangreicher bzw. komplizierter werden oder gar eine „Klassengesellschaft“ bewirken. Das Managementsystem dürfe nicht zum Selbstzweck werden und einen höheren Pflegeaufwand bedeuten, die Eigenständigkeit der Landesfeuerwehrschulen müsse gewahrt bleiben, es dürfen keine massiven organisatorischen Veränderungen hervorgerufen werden.
Unzählige Projektsitzungen
Gemeinsam mit dem Beratungsteam von „FACT Consulting“ und „Quality Austria“ bildete sich rund um Projektkoordinator Bundesfeuerwehrrat Ing. Franz Humer mit breiter Unterstützung aus dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV) und den neun Landesfeuerwehrverbänden mehrere Arbeitsgruppen, ein Lenkungs- und ein Steuerungsgremium.
Das Ergebnis
„Die Lehrgänge der Landesfeuerwehrschulen werden künftig österreichweit nach einheitlichen Qualitätskriterien abgehalten, die dem neuesten Stand der Forschung entsprechen“, fasst ÖBFV-Präsident LBD Ing. Manfred Seidl die Ergebnisse der Projektgremien zusammen. „Gleichzeitig profitieren die Absolventen nicht nur für ihre tägliche Feuerwehrarbeit von dieser Ausbildung, sondern auch für ihre berufliche Weiterentwicklung. In den Zeugnissen wird in Hinkunft die genaue Art der Ausbildung protokolliert. Die Arbeitgeber bekommen damit eine ausführliche Information, was ihre Dienstnehmer während der Abwesenheit vom Arbeitsplatz gelernt haben und was vielfach auch den Betrieben zugute kommt.“
| Sam - 19. Mai. 12 Nenzing: Nightcup 2012 |
| Mon - 21. Mai. 12 Gruppenkommandanten |
| Die - 22. Mai. 12 Training Heißübungsanlage |
| Don - 24. Mai. 12 Training Heißübungsanlage Feldkirch-Stadt |
| Don - 24. Mai. 12 DECO-Maßnahmen bei Einsätzen |
| Don - 24. Mai. 12 Vandans: Dienstbesprechung Abschnitt 17 |
| Die - 29. Mai. 12 Atemschutz |
| Mitt - 30. Mai. 12 Die Magie der Sprache |
| Don - 31. Mai. 12 Brandschutzpläne |
| Fre - 01. Jun. 12 Fortbildung Flughelfer |